Häufige Nebenwirkungen von Botox sind leichte Rötungen, kleine blaue Flecken und Kopfschmerzen. Selten kommt es zu einem hängenden Lid, abgesenkten Brauen oder Asymmetrien, die sich mit dem Abklingen zurückbilden. Gegenanzeigen sind unter anderem Schwangerschaft, Stillzeit und neuromuskuläre Erkrankungen.
Häufige, harmlose Reaktionen
- Rötung und kleine Quaddeln an den Einstichstellen, verschwinden nach Minuten bis Stunden
- Kleine blaue Flecken
- Leichte Kopfschmerzen am ersten Tag
Seltene Nebenwirkungen
- Hängendes Oberlid oder abgesenkte Braue: wenn der Wirkstoff in benachbarte Muskeln gelangt. Bildet sich mit dem Abklingen zurück, meist nach einigen Wochen
- Asymmetrie: lässt sich beim Kontrolltermin meist ausgleichen
- Maskenhaftes Aussehen: durch zu hohe Dosis, siehe natürliches Ergebnis
- Sehr selten allergische Reaktionen
Gegenanzeigen
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Neuromuskuläre Erkrankungen wie Myasthenia gravis
- Entzündungen oder Infektionen im Behandlungsgebiet
- Einnahme bestimmter Medikamente, etwa einiger Antibiotika (Aminoglykoside)
- Unter 18 Jahren keine ästhetische Behandlung
Ausführlich: Wann Botox nicht infrage kommt.
So senken Sie das Risiko
- Nur von Ärztinnen und Ärzten mit Erfahrung behandeln lassen
- Alle Medikamente und Vorerkrankungen angeben
- Die Verhaltensregeln nach der Behandlung einhalten
Häufige Fragen
Ist Botox gefährlich?
Bei ärztlicher Anwendung in ästhetischer Dosierung gilt es als sicher. Die verwendeten Mengen sind sehr klein und wirken nur lokal.
Was tun bei hängendem Augenlid nach Botox?
Die Praxis kontaktieren. Es gibt Augentropfen, die das Lid etwas anheben. Die Lähmung bildet sich mit dem Abklingen der Wirkung zurück.
Kann Botox dauerhafte Schäden verursachen?
Nach heutigem Wissen nicht. Der Wirkstoff wird vollständig abgebaut, die Nervenverbindungen bilden sich neu.