Am häufigsten werden mit Botox die Zornesfalte, die Stirnfalten und die Krähenfüße behandelt. Weitere Anwendungen sind Kaumuskel, Oberlippe, Mundwinkel, Hals und Achseln, teils außerhalb der Zulassung. Gegen Volumenverlust und tiefe ruhende Falten hilft Botox nicht.
Die drei klassischen Zonen
| Zone | Was behandelt wird | Besonderheit |
|---|---|---|
| Zornesfalte (Glabella) | senkrechte Falten zwischen den Brauen | häufigste Behandlung, wirkt oft entspannter und freundlicher |
| Stirnfalten | Querfalten der Stirn | zurückhaltend dosieren, damit die Brauen nicht absinken |
| Krähenfüße | Lachfalten an den Augenwinkeln | ein natürliches Lächeln soll erhalten bleiben |
Weitere Anwendungen
- Kaumuskel (Masseter): bei Zähneknirschen oder für eine schmalere Kieferlinie
- Lippen (Lip Flip): die Oberlippe wirkt etwas voller, siehe Botox an den Lippen
- Mundwinkel und Kinn: bei herabhängenden Mundwinkeln oder Pflastersteinkinn
- Hals: Platysmabänder
- Achseln: gegen starkes Schwitzen
Einige dieser Anwendungen erfolgen außerhalb der arzneimittelrechtlichen Zulassung (Off-Label). Das ist erlaubt, setzt aber eine besonders sorgfältige Aufklärung voraus.
Was Botox nicht kann
Volumenverlust, hängende Wangen, tiefe Nasolabialfalten oder Hautqualität lassen sich mit Botulinumtoxin nicht verbessern. Dafür kommen Hyaluronsäure oder andere Verfahren infrage.
Häufige Fragen
Welche Falten kann man mit Botox behandeln?
Vor allem Mimikfalten: Zornesfalte, Stirnfalten und Krähenfüße. Tiefe ruhende Falten und Volumenverlust eher nicht.
Kann man mehrere Zonen gleichzeitig behandeln?
Ja, häufig werden Zornesfalte, Stirn und Krähenfüße in einer Sitzung kombiniert.
Hilft Botox gegen Nasolabialfalten?
Kaum. Diese Falten entstehen vor allem durch Volumenverlust, hier wird eher Hyaluronsäure eingesetzt.